Metro 2035 – Dmitry Glukhovsky

15. November 2017

Metro 2035 – Dmitry Glukhovsky

15. November 2017

Bei dem Buch von Dmitry Glukhovsky handelt es sich um den letzten Teil der Triologie.

Leider kommt es in meinen Augen nicht an seinen Vorgänger heran. Die Faszination, die insbesondere der erste Teil aufgrund der Beschreibungen von etwas komplett neuem ausmachte, ist leider verschwunden. Das Düstere, Beklemmende und Unerklärliche ist nicht mehr vorhanden und man merkt, dass soziopolitische Anlehnungen den Inhalt bestimmen.

Allerdings erhält Artjom als Antiheld ganz neue Facetten, welche in meinen Augen das Buch trotz allem lesenswert machen. Er hat noch immer den Biss aus dem ersten Teil und hält an seinen Vorstellungen fest.

Die Geschichte selbst war mir an vielen Stellen zu vielschichtig, Verschwörungstheorien, Menschenrechtsfragen und vieles mehr. Mir war es hier einfach zu viel. Es entstand der Eindruck, dass der Autor alles in diesen Roman hineinpacken wollte, das ihn persönlich bewegt. Aber nach meinem Dafürhalten ist manchmal weniger einfach mehr.

Alles in allem würde ich das Buch nicht unbedingt als kurzweilige Lektüre bezeichnen, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Das Ende war in Anbetracht des Inhalts schlüssig und lässt auch keinen weiteren Teil erwarten.

Klappentext

Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung, und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt …

Quelle: Bloggerportal.de


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